Orenburg

Seit 1998 pflegt der ehemalige Kirchenbezirk Kamenz eine Partnerschaft mit der Propstei Orenburg in Russland.
Zur Propstei gehören die Gemeinden in Orenburg, Orsk (300 km östlich von Orenburg) und Sol-Ilezk (60 km südlich von Orenburg).
Anfang der 90iger Jahre wurde die Gemeinde in Orenburg durch die Initiative von Inessa Thierbach wieder gegründet. Pastorin Thierbach ist Leiterin dieser ev.-luth. Gemeinde und zugleich Pröpstin für die Gemeinden in Orsk und Sol-Iljezk.

Die Stadt Orenburg mit 525.000 Einwohnern liegt in einer Steppenlandschaft am Fluss Ural, der hier die Grenze zwischen Europa und Asien bildet. 1999 wurde das neu erbaute Gemeindehaus eingeweiht.

Gemeindehaus in Orenburg
Gemeindesaal in Soll-Ilzek

Soll-Ilzek

ist ein Kurort an der kasachischen Grenze.
Die Gemeinde hat einen Pfarrer und besitzt ein eigenes kleines ehemaliges Wohnhaus für ihre Gottesdienste.

Pfarrer Nikolaj Surowjatkin ist zugleich Gefängnisseelsorger. Im Gefängnis von Sol-Ilezk sind vorwiegend zu lebenslanger Haft verurteilte inhaftiert.

Die deutsch sprechende Gemeinde in Orsk

wird von einem Prediger ehrenamtlich geleitet. Auch sie hat ein eigenes kleines Haus, in dem die Gottesdienste gefeiert werden.

Nach vielen Jahrzehnten, in denen in Russland die evangelische Kirche verboten war, finden heute Menschen in den Gemeinden einen Ort, wo sie öffentlich ihren christlichen Glauben leben können.

Diakonisches Zentrum „Berührung“

Natalia Kalimann, ein Gemeindemitglied der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Orenburg, arbeitete jahrelang in einem Orenburger Krankenhaus mit behinderten Kindern.
Ein Besuch in der Förderschule G in Kamenz sowie dem Missionshof in Lieske waren ausschlaggebender Impuls für Frau Kalimann, sich künftig für behinderte Kinder und deren Zukunft einzusetzen.
2003 gründete sie mit engagierten Mitarbeitern und Eltern das Diakonische Zentrum „Berührung“ in Orenburg. Mit bescheidenen Mitteln begann diese Arbeit in den Kellerräumen der evangelischen Kirchgemeinde.
In wenigen Jahren ist eine professionelle Arbeit zur Förderung von Menschen mit Behinderung und ihren Familien entstanden, einer für Russland beispielgebenden engagierten Arbeit. Das Zentrum schafft in und um Orenburg Bedingungen für die soziale Integration von Menschen mit Behinderung. Diese Arbeit ist inzwischen in der Stadt Orenburg und darüber hinaus sehr anerkannt.

Weitere Informationen unter:
http://www.osobye-deti.ru/

Zum 10-jährigen Jubiläum brachten die Gäste aus dem Kamenzer Raum einen Riesenpfefferkuchen mit, der von den Kindern sofort verspeist wurde.

Spenden

Durch den Kirchenbezirk und die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens werden anteilig die geistliche Leitung der evangelischen Gemeinden und die Arbeit im Diakonischen Zentrum finanziell unterstützt. Über Kollekten und Spenden werden z. B. notwendige Instandhaltungsarbeiten am Gemeindehaus finanziert und diakonische Projekte gefördert.In den vergangenen Jahren konnte z. B. der Ausbau des Dachgeschosses für eine Pfarrwohnung abgeschlossen werden. Über den Solidaritätssparbrief wurden dem diakonischen Zentrum Projektmittel für den Ausbau ihrer Arbeit mit behinderten Menschen zur Verfügung gestellt.
Sollten Sie unsere Partnerschaftsarbeit finanziell unterstützen wollen, freuen wir uns über jede Spende. Ihre Spende fließt zu 100 % in diese Arbeit, Verwaltungskosten werden nicht aus Spendenmitteln finanziert. Eine Spendenbescheinigung wird bei Angabe der Anschrift zugeschickt.

Kassenverwaltung Bautzen
IBAN: DE28 3506 0190 1681 2090 30
BIC: GENO DE D1 DKD
Bank für Kirche und Diakonie
Verwendungszweck: Orenburg / Projekt

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen oder Interesse an einer Mitarbeit in unserer Gruppe haben, ist dies über folgenden Kontakt möglich:
Beate Wagner, Vors. der Orenburg-Gruppe
Sportplatzstr. 25, 01936 Großnaundorf
Tel.: 035955 43403, email: beate-wagner@gmx.de